Aktuell

11.2017

Kätzchen gerettet

Am Sonntagnachmittag hat unser Team einen Notruf erreicht. Ein krank aussehendes Kätzchen hatte sich auf einen Balkon geflüchtet und dort versteckt.

6.2017

Eine kleine Entenschar

In unserem italienischen Tierheim hat es Neuzugänge gegeben. Ein Bekannter hat vier Enten gebracht, die von ihren Besitzern nicht artgerecht gehalten wurden.

5.2017

Aktion in Nordgriechenland

Im griechischen Paleokastro ging soeben eine grossangelegte Kastrationsaktion zu Ende. Auf einer eingezäunten Mülldeponie hatte sich eine grosse Streunerhunde-population entwickelt und der Besitzer hatte sich an Tierärzte im Einsatz gewandt und um Hilfe gebeten.

5.2017

Gerichtsprozess wegen Vernachlässigung

Nach fast drei Jahren fand nun endlich die Gerichtsverhandlung wegen der ausgesetzten Yorkshire-Dame Letizia statt.

4.2017

Streunerelend verhindern

Rund um Poggiardo trifft man glücklicherweise nicht mehr viele Streunerhunde an. Dies ist der langjährigen Arbeit von Tierärzte im Einsatz zu verdanken. Es werden laufend nicht sterilisierte Tiere eingefangen und kastriert. So konnte die Population nachhaltig und human minimiert werden. Die Situation im Rest der Region Lecce ist allerdings noch lange nicht unter Kontrolle und Strassenkatzen sind noch immer überall anzutreffen.

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Wissenswertes über Esel.

Wie auch beim Pferd kann man zwischen echten Wildeseln und verwilderten Hauseseln unterscheiden. Aktuelle DNA- Untersuchungen bestätigen, dass alle heutigen Hausesel vom Afrikanischen Esel abstammen. Der Ur-Esel war einst über Nordafrika und Vorderasien verbreitet. Durch die Domestikation starb er schon zur Römerzeit aus. In der Neuzeit gab es noch Wildesel in Äthiopien, Eritrea, Somalia und im Sudan. Heute ist nur noch in Eritrea eine einigermassen stabile Wildeselgruppe von etwa 400 Tieren übrig. Der Esel ist vom Aussterben bedroht!

Esel wurden viel früher als Pferde domestiziert und waren das erste den Menschen zur Verfügung stehende Lasttier. Schon 4000 v. Chr. hat man in Ägypten Wildesel zum Haustier gemacht. In Mesopotamien erfolgte die Domestikation kurz darauf. Schon vor dem klassischen Altertum gelangten Esel nach Europa. Die Etrusker hatten Hausesel, die vermutlich aus Kleinasien stammen. Nach Griechenland gelangten Hausesel etwa 1000 v. Chr.

Obwohl die Esel, Maultiere und Maulesel sehr genügsame und durchaus geschätzte Arbeitskräfte sind - ihr Zustand und ihre Lebenserwartung hängen vom Sachverstand und der Pflege durch ihre Halter ab.

Anders als beim Pferd sind die Hufe des Esels einem steinigen, unebenen Untergrund angepasst. Sie geben sicheren Halt, sind aber weniger zum schnellen Rennen geeignet. Trotzdem kann ein Esel ausnahmsweise bis zu 70 km/h schnell werden. Esel stammen aus trockenen Ländern. Die Hufe kommen deshalb mit dem feuchten Wetter Mitteleuropas schlecht zurecht und neigen zur Bildung von Rissen und Löchern, die tief in den Huf hineinreichen können und dort Fäulnisherde bilden. Gute regelmässige Hufpflege ist bei Eseln deshalb überlebenswichtig.

Nach einer Trächtigkeitsdauer von 12 bis 14 Monaten wird gewöhnlich ein Junges, manchmal auch zwei geboren. Die Entwöhnung der Jungen dauert bis zur Eigenständigkeit etwa 6 bis 9 Monate. Esel können über 40 Jahre alt werden.

Dass man den Esel vor allem als Packtier weiter verwendete, liegt an seiner Zähigkeit. Viel länger als ein Pferd kann ein Esel ohne Wasser und Nahrung auskommen.

Nördlich der Alpen kommen Esel erst seit der römischen Zeit vor.
Durch Kreuzung von Eseln und Pferden entstehen meist unfruchtbare Mischformen: Maultiere (Vater Esel, Mutter Pferd) und Maulesel (Mutter Esel, Vater Pferd)