Notfälle von Wildtieren

In Griechenland kam es 2018 im Juli zu starken Stürmen, die viele Jungvögel aus dem Nest fallen liessen. Auf dem Boden und noch nicht flugfähig, fallen jeweils viele dem Hunger, der Witterung und den Feinden zum Opfer. Wo immer wir von solchen Fällen hören, sind wir unermüdlich im Einsatz, um den Tieren zu helfen.

Die kleinen Piepmätze wachsen mit ihrem Instinkt. Sie brauchen meist nicht viel, nur eine kleine Hilfestellung durch Wasser, Nahrung und Zeit, zu wachsen!

Betroffen waren nicht nur Amseln und Spatzen,

sondern auch seltenere Vogelarten wie dieser Wiedehopf.

Zu unzähligen weiteren Notfällen unter den Wildtierenin Griechenland, gerade bei jungen Störchen, kam es im August. Sie waren entweder verwundet oder hatten einfach keine Kraft mehr, weil sie in der Dürre weder Wasser noch Nahrung fanden. 

Ein Lastwagenfahrer meldet diesen Jungstorch, den wir entkräftet von der Autobahn holen. Zwei Tage sass der Arme schon da und niemand half ihm!

Obwohl er sich in unnatürlicher Umgebung befindet, nimmt er gleich dankbar Futter und Wasser an. Er wird aufgepäppelt und nach wenigen Tagen wieder in die Freiheit entlassen.

Dieser Storch hingegenbraucht längere Pflege. Er hat seinen linken Flügel gebrochen und muss Geduld haben. 

Er mag sehr gern zerkleinerte Sardinen, bis er nach seiner Genesung wieder erfolgreich in die Wildnis entlassen werden kann.

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