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Trotz Bewilligungen verhaftet

8.2006

In Apulien, der südöstlichsten Ecke Italiens, wo die Streunerhundeproblematik bekanntermassen sehr gravierend ist, wurde ein regionales Gesetz verabschiedet, welches das Wiederaussetzen kastrierter Strassenhunde explizit erlaubt. Dies war für unsere Organisation natürlich das Signal, unsere Anstrengungen für eine Massenkastration in dieser Region zu verstärken. Noch im gleichen Jahr findet unsere erste offizielle Kastrationsaktion in Apulien statt. Drei Tage lang kastrieren wir, dann werden wir trotz Bewilligungen verhaftet und wie Verbrecher verhört. Zum ersten Mal wird uns bewusst, dass Tierschutz hier die Geschäfte mit den Streunerhunden stört. Die Einschüchterung misslingt: Wir verklagen das Veterinäramt. Im nächsten Jahr kommen wir zurück und kastrieren in 10 Tagen über 300 Hunde. Das intensive Studium der italienischen Gesetzgebung zeigt: Hier liegen die Wurzeln des Problems. Die Tierärzte im Einsatz beginnen mit Anwälten die Schwachstellen der Gesetzgebung und Lösungsvorschlage zu identifizieren.

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