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"PUPA" – ein neues Leben für das verlorene „Püppchen“

12.2012

Frau Gabriella von der Papeterie 'Verba Volant' in Poggiardo, dem kleinen Laden in dem wir immer unser Büromaterial  einkaufen, zeigt uns anfangs Januar 2012 auf ihrem Handy einige Bilder einer kleinen Hündin, die Ende Sommer 2011 in Santa Cesarea ausgesetzt wurde. Santa Cesarea ist eine Nachbargemeinde von Poggiardo, direkt am Meer. Sie fragte uns, ob wir nicht etwas für diese Kleine unternehmen können. Sie werde von den Leuten schlecht behandelt, getreten und verjagt, obwohl sie nichts anstelle...  Natürlich konnten wir nicht nein sagen und gingen am nächsten Tag nach Santa Cesarea. Es war der 17. Januar (Der Namenstag des heiligen Sant'Antonio Abate 'Protettore degli animali' – es gibt Zufälle.....!).

Die kleine weisse und struppige Hündin war tatsächlich noch in etwa dort, wo es uns Gabriella beschrieben hatte. Als wir sie entdeckten lehnte sie an  erschöpft an einer Hauswand, vis-à-vis vom Restaurant „IL VILLINO“ und versuchte sich an der Wintersonne zu wärmen. Ihr Fell war völlig verfilzt, die Augen verklebt. Obwohl sie Angst hat, lässt sie sich schliesslich doch von uns anfassen. Wir bemerkten sofort zwei Tumore an ihrem Gesäuge und wir hatte auch das Gefühl, dass sie bereits trächtig sei. Knappe 5 kg! Unsere Mitarbeiterin vor Ort überlegte nicht lange und nahm sie gleich mit nach Hause.  Unser Verein bezahlt einen Tierarzt auf Pikett der ständig für solche Notfälle bereit ist und übernimmt die OP Kosten und Medikamente, Impfungen etc. (Entfernung der Tumore + Kastration).

Unsere Mitarbeiterin berichtet uns heute : „Ich hätte sie eigentlich weitervermitteln sollen, doch schlussendlich ist sie bei uns geblieben :) Obwohl sie eine ältere Dame ist, ca. 10jährig, hat sie beide OPs super überstanden, und ist wieder vollkommen wohlauf. Sie hat sich sofort an meine anderen Hunde gewöhnt, ist stubenrein, geht an der Leine... wie wenn sie schon seit eh und je bei uns leben würde. Der Name PUPA kommt daher, weil sie wie ein Püppchen an der Wand lehnte und auf jemanden wartete, der sie niemals wieder abholen würde. Sie hat sehr grosse Angst vor Gewitter und Feuerwerk.  Ansonsten ist sie ein idealer Familienhund.“

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