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Nachhaltiger Tierschutz in Apulien und Südbulgarien

5.2016

Hilfe für Streunertiere in Süditalien und Esel in Bulgarien

Damit verhindern wir Tierleid auf der Strasse und in den unsäglichen «Tierheimen» der süditalienischen Geschäftemacher. Die sogenannten Canilibesitzer erhalten vom Staat Geld für die Aufnahme von Strassentieren und halten diese dann unter unmenschlichen und grausamen Bedingungen. Sie sind nur am Geld interessiert und bleiben vom Leiden der Tiere unberührt.

Wir kämpfen dafür, dass diese furchtbaren Tierheime endlich geschlossen werden. Und wir packen das Übel auch an der Wurzel: Die Tierärzte im Einsatz führen in Italien und Bulgarien grossflächige Kastraktionsaktionen durch und kastrieren konsequent über die Jahre Tausende von Strassentieren. Denn mögen Welpen und junge Katzen auch noch so herzig sein, es erwartet sie in diesen Regionen kein schönes Leben. Der Überlebenskampf ist hart und niemand kümmert sich um kranke oder verhungernde Tiere.

Herzzerreissende Schreie führen uns – während wir für die Kastrationen in Apulien unterwegs sind – zu einem zugeknüpften Sack mit vier frisch geworfenen Kätzchen. Sie sind noch keinen Tag alt und konnten von der Katzenmutter nicht einmal sauber geleckt werden. Wir päppeln die jungen Tierchen mit Katzenmilch auf und finden für sie zwei neue Katzenmamis, die gerade säugen. Sie adoptieren die Katzenwaisen prompt. Ein Glücksfall – danke für Ihre Mitwirkung!

Doch nicht nur Hunde und Katzen brauchen medizinische Hilfe. In unserem Programm «Dostin Givod – Leben in Würde» kümmern wir uns um die hart arbeitenden Esel der bulgarischen Kleinbauern. Wir pflegen ihre Hufe und ihre Zähne und behandeln sie gegen innere und äussere Parasiten. Dadurch verhindern wir, dass sie auf eine qualvolle Reise in die Schlachthäuser von Norditalien geschickt werden. Vor allem lahmende und alte Esel finden dort ein schreckliches Ende. Unser Hufpfleger Ibrahim ist aus diesem Grund immer mit unseren bulgarischen Tierärzten unterwegs und sorgt für eine professionelle Versorgung der Hufe.

Es sind jetzt schon neun Esel, die – dank Ihrer Grosszügigkeit und Ihrem Mitgefühl – auf unserem Gnadenhof im Tal der Esel leben und miteinander ihren wohlverdienten Lebensabend verbringen dürfen. Esel sind Gesellschaftstiere und leiden, wenn man sie alleine hält. Die Senioren blühen regelrecht auf in ihrer neuen Herde, sie putzen sich gegenseitig das Fell, raufen miteinander und springen zusammen über die Weide, als ob sie wieder jung wären. Und wenn ein Neuankömmling kommt, stehen alle schon am Zaun und wiehern und erwarten neugierig den neuen Kollegen.

Die Esel von Blatska und den anderen Dörfern, der wilde Kater mit der Bisswunde, die Hündin Melissa, die einen Unfall hatte, Boran, der schöne Jagdhund, der an seiner Kette fast verhungert wäre – alle diese Schicksale haben ein gutes Ende genommen. Auch der uralte Kater, der völlig entkräftet auf der Strasse liegt und zu seiner Altersschwäche noch an Unterkühlung und Katzenschnupfen leidet – er darf an einem warmen geschützten Platz bei uns friedlich einschlafen. 

Herzlichen Dank dafür, dass Ihnen diese Schicksale am Herzen liegen und wir diesen Tieren mit Ihrer Hilfe auch weiterhin beistehen dürfen.

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