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Hauskatze gepfählt – eine Nachricht von den südlichen Grenzen der Zivilisation

6.2014

Hauskatze gepfählt – eine Nachricht von den südlichen Grenzen der Zivilisation

Die Mentalität vieler älterer Süditaliener Tiere als bestenfalls nützliche Sache zu sehen, zu behandeln oder zu misshandeln färbt auf die junge Generation ab. Noch heute predigen hier manche Priester von der Kanzel herunter dass Tiere keine Seelen hätten. Während wir unsere Oster-Kastrationsaktion durchführen, kommt diese Nachricht aus der etwa eine Stunde entfernten Hafenstadt Brindisi: Nachdem eine Katze vermutlich nachts von einem Auto erfasst worden war, fand man das Tier morgens um neun Uhr tot auf einen Besenstiel aus Plastik aufgespiesst.

Welpen im Müllcontainer, vergiftete Katzen, erschlagene Hunde, angezündete Tiere – obwohl wir seit Jahren hier in Apulien aktiven Tierschutz und Geburtenkontrolle betreiben, sind wir immer wieder berührt von der Grausamkeit Tieren und der Natur gegenüber.

Doch steter tropfen höhlt den Stein – die über tausend Kastrationen und hunderte von Notfällen in denen unsere Tierärzte und HelferInnen Leid verhindern und lindern, Seelen retten und Wunden verarzten hinterlassen Spuren. Spuren der Liebe bei Mensch und Tier. Obwohl noch viel zu tun ist – die Arbeit der Tierärzte im Einsatz um das Tierschutzzentrum in Poggiardo verändert die Hundehölle. Danke für Ihre Unterstützung!

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