Aktuell

10.2013

Hilfe für die Esel im Bulgarischen Pirin-Gebirge

Unsere Tierärzte in Bulgarien: Hilfe und Rettung für die Esel im Pirin-Gebirge. Seit wir hier die Esel und Maultiere der Kleinbauern kostenlos behandeln, wächst das Vertrauen der Dorfbewohner – über einhundert Esel sind inzwischen unsere Patienten und die Nachfrage wächst stetig

7.2013

Hochsommer in Süditalien: Einsätze für Tiere in Not

Im heissen Sommer wird es für die Streunertiere besonders hart. Die Tierärzte sind auch dann für sie im Einsatz.

5.2013

Grösste Kastrationsaktion in Poggiardo

Rund fünfhundert Katzen und Hunde sind in 12 Tagen kastriert und behandelt worden.

5.2013

Einsatz auch in Bulgarien

Unterstützung bulgarischer Tierschützer.

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Sommerzeit und Ferienzeit: Erholung für die Menschen - Überlebenskampf für die Tiere.

Die Lebensbedingungen für Streunertiere sind teilweise unglaublich hart. So trinken Strassenhunde in Süditalien in ihrer Verzweiflung Seifenwasser aus Autowaschanlagen! Hitze und Hunger machen sie anfällig für Krankheiten.

Die im Sommer allgegenwärtigen Zecken, Sand- und Stechmücken übertragen die gefürchteten Tierseuchen des Südens:

  • Die Babesiose - die Erreger vermehren sich in den roten Blutkörperchen und zerstören diese. Die Symptome sind zu Beginn ähnlich wie bei einer Erkältung. Nach einigen Tagen entwickeln sich Blutarmut und Gelbsucht.
  • Die Ehrlichiose - wird durch bakterienähnliche Erreger verursacht, die in Blutzellen leben. Hohes Fieber, Schwäche und Appetitlosigkeit sowie Erbrechen, Blutungsneigung und Blutarmut sind die Symptome.
  • Die Dirofilariose - die Larven der Herzwürmer werden durch Sandfliegen übertragen. Sie wandern von der Haut in die Muskulatur, in die Blutbahn und schliesslich ins Herz. Die Symptome sind Störungen der Herzfunktion, Husten und Atemnot.
  • Und die Leishmaniose - diese Parasiten werden ebenfalls durch Sandfliegenstiche verbreitet. Sie vermehren sich von der Einstichstelle aus zunächst unter der Haut und gelangen dann über das Blut in andere Organe. Die Krankheitsanzeichen treten erst Wochen nach der Ansteckung auf: Meist sind es Hautveränderungen, die bis zu offenen Stellen und eitrigen Geschwüren reichen können.

Alle diese Krankheiten sind typisch für die Streunertiere des Südens. Rechtzeitig erkannt, lassen sie sich heilen, oder zumindest in den Griff bekommen. Mit einem Bluttest werden sie schnell und zuverlässig diagnostiziert.