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Sommerzeit und Ferienzeit: Erholung für die Menschen - Überlebenskampf für die Tiere.

Die Lebensbedingungen für Streunertiere sind teilweise unglaublich hart. So trinken Strassenhunde in Süditalien in ihrer Verzweiflung Seifenwasser aus Autowaschanlagen! Hitze und Hunger machen sie anfällig für Krankheiten.

Die im Sommer allgegenwärtigen Zecken, Sand- und Stechmücken übertragen die gefürchteten Tierseuchen des Südens:

  • Die Babesiose - die Erreger vermehren sich in den roten Blutkörperchen und zerstören diese. Die Symptome sind zu Beginn ähnlich wie bei einer Erkältung. Nach einigen Tagen entwickeln sich Blutarmut und Gelbsucht.
  • Die Ehrlichiose - wird durch bakterienähnliche Erreger verursacht, die in Blutzellen leben. Hohes Fieber, Schwäche und Appetitlosigkeit sowie Erbrechen, Blutungsneigung und Blutarmut sind die Symptome.
  • Die Dirofilariose - die Larven der Herzwürmer werden durch Sandfliegen übertragen. Sie wandern von der Haut in die Muskulatur, in die Blutbahn und schliesslich ins Herz. Die Symptome sind Störungen der Herzfunktion, Husten und Atemnot.
  • Und die Leishmaniose - diese Parasiten werden ebenfalls durch Sandfliegenstiche verbreitet. Sie vermehren sich von der Einstichstelle aus zunächst unter der Haut und gelangen dann über das Blut in andere Organe. Die Krankheitsanzeichen treten erst Wochen nach der Ansteckung auf: Meist sind es Hautveränderungen, die bis zu offenen Stellen und eitrigen Geschwüren reichen können.

Alle diese Krankheiten sind typisch für die Streunertiere des Südens. Rechtzeitig erkannt, lassen sie sich heilen, oder zumindest in den Griff bekommen. Mit einem Bluttest werden sie schnell und zuverlässig diagnostiziert.