Aktuell

11.2017

Kätzchen gerettet

Am Sonntagnachmittag hat unser Team einen Notruf erreicht. Ein krank aussehendes Kätzchen hatte sich auf einen Balkon geflüchtet und dort versteckt.

6.2017

Eine kleine Entenschar

In unserem italienischen Tierheim hat es Neuzugänge gegeben. Ein Bekannter hat vier Enten gebracht, die von ihren Besitzern nicht artgerecht gehalten wurden.

5.2017

Aktion in Nordgriechenland

Im griechischen Paleokastro ging soeben eine grossangelegte Kastrationsaktion zu Ende. Auf einer eingezäunten Mülldeponie hatte sich eine grosse Streunerhunde-population entwickelt und der Besitzer hatte sich an Tierärzte im Einsatz gewandt und um Hilfe gebeten.

5.2017

Gerichtsprozess wegen Vernachlässigung

Nach fast drei Jahren fand nun endlich die Gerichtsverhandlung wegen der ausgesetzten Yorkshire-Dame Letizia statt.

4.2017

Streunerelend verhindern

Rund um Poggiardo trifft man glücklicherweise nicht mehr viele Streunerhunde an. Dies ist der langjährigen Arbeit von Tierärzte im Einsatz zu verdanken. Es werden laufend nicht sterilisierte Tiere eingefangen und kastriert. So konnte die Population nachhaltig und human minimiert werden. Die Situation im Rest der Region Lecce ist allerdings noch lange nicht unter Kontrolle und Strassenkatzen sind noch immer überall anzutreffen.

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Sommerzeit und Ferienzeit: Erholung für die Menschen - Überlebenskampf für die Tiere.

Die Lebensbedingungen für Streunertiere sind teilweise unglaublich hart. So trinken Strassenhunde in Süditalien in ihrer Verzweiflung Seifenwasser aus Autowaschanlagen! Hitze und Hunger machen sie anfällig für Krankheiten.

Die im Sommer allgegenwärtigen Zecken, Sand- und Stechmücken übertragen die gefürchteten Tierseuchen des Südens:

  • Die Babesiose - die Erreger vermehren sich in den roten Blutkörperchen und zerstören diese. Die Symptome sind zu Beginn ähnlich wie bei einer Erkältung. Nach einigen Tagen entwickeln sich Blutarmut und Gelbsucht.
  • Die Ehrlichiose - wird durch bakterienähnliche Erreger verursacht, die in Blutzellen leben. Hohes Fieber, Schwäche und Appetitlosigkeit sowie Erbrechen, Blutungsneigung und Blutarmut sind die Symptome.
  • Die Dirofilariose - die Larven der Herzwürmer werden durch Sandfliegen übertragen. Sie wandern von der Haut in die Muskulatur, in die Blutbahn und schliesslich ins Herz. Die Symptome sind Störungen der Herzfunktion, Husten und Atemnot.
  • Und die Leishmaniose - diese Parasiten werden ebenfalls durch Sandfliegenstiche verbreitet. Sie vermehren sich von der Einstichstelle aus zunächst unter der Haut und gelangen dann über das Blut in andere Organe. Die Krankheitsanzeichen treten erst Wochen nach der Ansteckung auf: Meist sind es Hautveränderungen, die bis zu offenen Stellen und eitrigen Geschwüren reichen können.

Alle diese Krankheiten sind typisch für die Streunertiere des Südens. Rechtzeitig erkannt, lassen sie sich heilen, oder zumindest in den Griff bekommen. Mit einem Bluttest werden sie schnell und zuverlässig diagnostiziert.