Kastrationsaktion Kiria Doxato (GR), Oktober 2018

Über die Aktion wurde im griechischen Fernsehen berichtet. 

 

Für diese Aktion sind die Tierärzte im Einsatz eingeladen worden von der Gemeinde Doxato, um das Problem nachhaltig über Kastrationen zu lösen. 

Schon früh am Morgen treffen sich die Helfer vom lokalen Tierschutzverein und die ersten Transportkisten mit Streunerhunden werden angeliefert.

Nur kurze Zeit später bekommen die ersten Tiere ihre Narkosespritze und ein Operationszimmer wird im lokalen Hundeheim eingerichtet. Es kann also losgehen für eine weitere sehr erfolgreiche Kastrationsaktion!

Eine Hündin in der Vorbereitung zur Sterilisation: der Bauch wird rasiert und die Haut danach desinfiziert, während das Tier schon tief schläft und nichts mehr spüren kann. 

Dieser Streuner dagegen braucht erst einmal einen Haarschnitt, bevor ein Flohpuder wirken kann. Sein Fell ist so verfilzt an den Beinen, dass sich lange Zotteln gebildet haben.

Bei einer Strassenhündin findet sich ein riesiger Tumor in der Brustleiste; glücklicherweise kann er einfach und sauber entfernt werden und das Tier kann ein normales Leben führen.

Die arme Christina wurde klapperdünn zusammen mit ihrem Bruder auf dem Berg entdeckt. Die beiden könnten Jagdhunde gewesen sein, bis man sie eines Tages entsorgen wollte… 

Heute ist der 4. Oktober und damit Welttierschutztag, was das griechische Fernsehen zum Anlass nimmt, unsere Kastrationsaktion für eine Reportage zu besuchen. Für die Tierärzte ein schöner Lohn, dass am Fernsehen über Streunertiere und das Thema Kastration berichtet wird.

Auch Mitarbeiterin Zoi Kontou wird interviewt und kann so über das Problem der rund 2 Millionen Streunertiere sprechen, die es allein in Griechenland gibt!

Bitte schauen Sie dazu die entsprechende Reportage aus dem griechischen Fernsehen, mit deutschen Untertiteln.

Am Ende kann man sich sicher sein, die Anzahl von 300 Kastrationen erreicht zu haben während der 10-tägigen Aktion. Das Team der Tierärzte darf stolz sein auf diesen Beitrag, das Streunerproblem zu verringern. Und dankt seinerseits allen Personen, die diese Arbeit möglich machen: den unterstützenden Spendern und helfenden Freiwilligen.

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