Aktuell

4.2017

Streunerelend verhindern

Rund um Poggiardo trifft man glücklicherweise nicht mehr viele Streunerhunde an. Dies ist der langjährigen Arbeit von Tierärzte im Einsatz zu verdanken. Es werden laufend nicht sterilisierte Tiere eingefangen und kastriert. So konnte die Population nachhaltig und human minimiert werden. Die Situation im Rest der Region Lecce ist allerdings noch lange nicht unter Kontrolle und Strassenkatzen sind noch immer überall anzutreffen.

2.2017

Tierquäler verurteilt

Am 9. Februar diesen Jahres wurde in Serres, Griechenland ein Mann zu drei Jahren Haft und 7’500 Euro Busse wegen Tierquälerei verurteilt. Das Urteil hat wegweisenden Charakter. Es ist, soweit es Tierärzte im Einsatz bekannt ist, erst das zweite Urteil dieser Art in Griechenland.

1.2017

Eine geglückte Eselrettung

Ende letzten Jahres konnte Tierärzte im Einsatz endlich Nick, einen Arbeitsesel aus dem Dorf Koprivlen, ins Tal der Esel holen. Zum Zeitpunkt seiner Ankunft auf unserem Gnadenhof war Nick in einem bemitleidenswerten Zustand. Seine Hufe waren derart lädiert, dass er nicht mehr laufen konnte.

12.2016

Streuner in Griechenland

Tierärzte im Einsatz hat letzten November in Serres, Nordgriechenland, eine Kastrationsaktion durchgeführt. Tierschutzaktivisten vor Ort unterstützten uns tatkräftig beim Einfangen, Betreuen und bei der medizinischen Behandlung der insgesamt 315 Tiere. Alle tierischen Patienten wurden gegen Tollwut geimpft, gegen Parasiten behandelt sowie gechipt und registriert.

11.2016

Eröffnung des Tals der Esel

Am 29. September des letzten Jahres konnte Tierärzte im Einsatz Bulgarien das Tal der Esel feierlich eröffnen. Der Zuspruch der Lokalbevölkerung und der Autoritäten vor Ort war gross. Landesweit wurde über die Feier berichtet. Nach der Eröffnung erreichte Tierärzte im Einsatz Anfragen von Eselbesitzern aus ganz Bulgarien. Immer mehr Eselhalter möchten ihrem Esel einen schönen Lebensabend ermöglichen. Das grosse Interesse verspricht für die Zukunft eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Tiere vor Ort.

Newsletter

Hier können Sie sich für unseren regelmässigen Newsletter anmelden. Geben Sie bitte Ihre Mail-Adresse ein.

2005 bis 2015 = 10 Jahre Tierschutz aus der Schweiz:
Hilfe für Tiere in Bedrängnis mit Herz und Verstand

10 Jahre Tierschutz - Esel in Bulgarien

Ein Tiermarkt in Bulgarien. Den Handel mit Pferden, Eseln und Maultieren kontrollieren Zigeunerclans. Die Jambazi genannten Händler und Viehdiebe verkaufen ältere, kranke oder widerspenstige («böse») Esel an die Aufkäufer für die italienischen Schlachthöfe.

10 Jahre Tierschutz - Esel in Bulgarien

Unsere Tierärzte haben kurz vor Weihnachten vier Esel vor der langen und qualvollen Reise in die Schlachthöfe bewahrt. Hier bringen sie gerade zwei der vier geretteten Grautiere in ihr neues Quartier. Sie haben ihr Arbeitsleben hinter sich und dürfen sich auf den verdienten Ruhestand freuen.

10 Jahre Tierschutz - Esel in Bulgarien

Am 24. Dezember verladen unsere Veterinäre hier einen der vier ausrangierten Esel. Wir haben diese Tiere bereits seit drei Jahren immer wieder besucht, geimpft und entwurmt. Deshalb haben die Besitzer darauf verzichtet, diese Esel an die Tierhändler zu verkaufen. Ein schönes Weihnachtsgeschenk!

10 Jahre Tierschutz - Esel in Bulgarien

Damit wir die Esel transportieren können, haben wir einen gebrauchten Transportanhänger gekauft. So können wir die Tiere schonend in unser «Tal der Esel» bringen. Dringend benötigen unsere Tierärzte hier eine mobile Tierambulanz um die vielen weit verstreuten Grautiere regelmässig besuchen zu können.

10 Jahre Tierschutz - Esel in Bulgarien

Hier kommen «unsere» ersten vier Esel gerade in ihrem neuen Stall an. Feines Heu, Äpfel und Rüebli erwarten die müden Grautiere zum Empfang. Weil sie alle alleine gehalten wurden, müssen wir am Anfang gut beobachten, wie sie sich miteinander bekanntmachen. So entsteht eine erste Eselgruppe.

10 Jahre Tierschutz - Esel in Bulgarien

Der Kontakt mit den Tierbesitzern wurde von den Tierärzten seit Jahren vorsichtig gepflegt. Misstrauen und Ablehnung der armen Kleinbauern sind heute überwunden. Sie haben verstanden, dass unsere Motivation seltsamerweise nur das Wohl der Tiere ist. Möglich ist dies dank Ihrer Unterstützung!

10 Jahre Tierschutz - Weihnachten in Poggiardo

Poggiardo, kurz vor Weihnachten: Dieser Mann bringt uns ein spezielles «Geschenk». Dank der Videokamera, die wir genau wegen dieser – nicht seltenen – Fälle anschaffen mussten, können wir gegen ihn eine Anzeige wegen Tierquälerei erstatten. Hier legt er das Päckli vor unser Eingangstor.

10 Jahre Tierschutz - Weihnachten in Poggiardo

Die alte, kranke Yorkshire-Grossmutter, die hier aus der Schachtel mit der Aufschrift «Buone Feste» lugt, ist in einem bedauernswerten Zustand und kann sich nicht mehr auf den Beinchen halten. Wer immer diesen kleinen Hund hielt, hat das arme Tier völlig vernachlässigt.

10 Jahre Tierschutz - Weihnachten in Poggiardo

Drei Stunden nachdem wir das Paket fanden, präsentiert sich die arme alte Hündin so auf dem Behandlungstisch unseres Tierarztes. Abgesehen von der in Italien sehr verbreiteten Leishmaniose, die man behandeln kann, ist die Oma nur geschwächt, hungrig und verwahrlost. Wir nennen sie «Letizia».

10 Jahre Tierschutz - Weihnachten in Poggiardo

«Letizia» heute. Mit Medizin, Vitaminen und vor allem mit viel Liebe hat sich die kleine Hündin wieder aufgerappelt. Gerade weil man sie so herzlos entsorgt hat, freut es uns umso mehr, dass sie heute wieder freudig wedelt, zur Begrüssung lebhaft bellt und sogar munter zu spielen beginnt.

10 Jahre Tierschutz - Black Pearl

«Black Pearl» – schwarze Perle nannte unsere Tierärztin Nelly diesen kleinen Kater. Wir sahen vom Auto aus wie zwei Kinder an einer Hauptstrasse der bulgarischen Stadt Gotse Delchev etwas «Felliges» in einen Abfallcontainer warfen. Natürlich haben wir den Kleinen herausgeholt und gerettet.

10 Jahre Tierschutz - Netzfanggerät

Dank der grossherzigen Spende einer Schweizer Tierfreundin setzen unsere Tierärzte in Bulgarien und in Italien nun für sehr scheue Strassentiere dieses moderne Netzfanggerät ein. So lassen sich auch misstrauische Streuner schonend und ohne Betäubung fangen. Danke für diese überaus nützliche Spende!

10 Jahre Tierschutz - Maremma-Hünding

Das Einfangen von Tieren in Bedrängnis ist immer wieder eine Herausforderung. Gut zehn Tage war diese weisse Hündin im kalten Dauerregen in der Toscana unterwegs. Weil die halbverhungerte Streunerin um einen Hühnerstall geschlichen war, schoss ein Bauer auf sie. Sein Nachbar rief uns an.

10 Jahre Tierschutz - Maremma-Hünding

Stundenlang fütterten wir die Hündin an und trotz einer Extra-Dosis Betäubungstropfen mussten sich unsere Helfer ganz vorsichtig zentimeterweise an die extrem misstrauische Kleine anpirschen. Schlammbedeckt aber erfolgreich: Blitzschnell konnten wir sie mit einer Decke und Maulkorb ruhigstellen.

10 Jahre Tierschutz - Maremma-Hünding

Heute heisst sie Cora. Als wir sie zum Tierarzt brachten, war sie mit Zecken und Flöhen übersät. Mit viel Geduld haben wir Cora in der Auffangstation in Rosignano nun drei Monate gepflegt. Hier spielt sie (rechts) mit Freundin Siria (links). Diese wurde als Welpe schwer misshandelt und fand ebenfalls bei uns Zuflucht.

10 Jahre Tierschutz - Poggiardo

Im Tierschutzzentrum Poggiardo kümmert sich unser Tierarzt Antonio zusammen mit Manuela um die Hunde, die bei uns Obdach finden. Seit vier Jahren kommen aus der ganzen Region Tierschützer mit Notfällen und für Sterilisationskampagnen zu unserem Zentrum. Ein stetig wachsender Lichblick in der Hundehölle Apuliens.

10 Jahre Tierschutz - Gnadenhof

In den Bergen Südwestbulgariens behandeln unsere Tierärzte seit drei Jahren kostenlos die Esel und Maultiere der armen  Kleinbauern. Im Herbst haben wir das«Tal der Esel» übernommen. Hier entsteht jetzt ein Wildtierrefugium und der Gnadenhof für unsere Esel. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

10 Jahre Tierschutz

Respekt und Liebe für alle Lebewesen prägen den Alltag der Tierärzte im Einsatz. Das Team dankt unseren treuen Gönnerinnen und Gönnern von ganzem Herzen dafür, dass Sie unsere Arbeit ermöglichen.
«Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen.» 
(Franz von Assisi, italienischer Mönch und Ordensgründer, 1182 – 1226)

< >
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18