Gemeinsame Aktion mit der Polizei beendet unglaubliches Tierleid

In Rentina, unweit unseres Operationsraumes entdecken wir einen Ort, der selbst uns die Haare zu Berge stehen lässt. Dutzende von Hunden vegetieren in rostigen Käfigen oder angebunden dahin, einige sind im Haus eingesperrt. Viele der armen Tiere fliehen in Panik vor Menschen. Es starrt vor Dreck und Verzweiflung, das Winseln und Bellen dröhnt in unseren Ohren und der Gestank ist unbeschreiblich. Wir verlassen den Ort und kommen einige Stunden später mit der Polizei zurück. 

Isoliertes Leben hinter Gittern – für ihn zum Glück Vergangenheit.

 

Bilder die man nicht vergisst...

 

...Angst und Verwahrlosung prägte das Leben dieser Tiere.

 

Gemeinsam mit den Beamten konfiszieren wir die Tiere und tragen die verstörten und massiv vernachlässigten Wesen aus dem Haus und vom Gelände. Es ist Hilfe aus allergrösster Not für 34 Hunde und zwei Ziegen, eine Ziege finden wir bereits tot vor. 

Die werden Tiere konfisziert und in Sicherheit gebracht.

Fünf der 34 geretteten Hunde: Für sie hat das Leiden ein Ende.

Eines der Hauptanliegen der Tierärzte im Einsatz ist es, den Tierschutzgesetzen zum Vollzug zu verhelfen. Nur wenn solche Missstände auch geahndet werden, kann ein Gesetz die Tiere wirklich schützen. Dank befreundeten Organisationen, können wir bereits in den nächsten Tagen fast alle Tiere unterbringen. Die Telefone laufen heiss, um auch für die verbleibenden acht Hunde, die zum Teil vollkommen verwildert sind, geeignete Plätze zu finden.

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