Aktuell

11.2018

Neuer Film über Esel in Bulgarien

Eine Reportage des Bulgarischen Fernsehens. Mit deutschen Untertiteln.

9.2018

Bulgarien - ein altes Arbeitstier darf in Pension gehen

Anstatt in die Schlachtung nach Italien gefahren zu werden, darf Omut seinen Lebensabend im Tal der Esel geniessen.

Newsletter

Hier können Sie sich für unseren regelmässigen Newsletter anmelden. Geben Sie bitte Ihre Mail-Adresse ein.

Leider keine Legende: Esel werden Salami

Tierhändler und Viehdiebe kaufen ganz billig oder stehlen Esel im ganzen Balkan - über Viehmärkte und auf Tiertransporten, die unkontrolliert entlang der EU-Aussengrenzen verlaufen, werden Esel, Pferde und Maultiere zusammengepfercht Tausende von Kilometern transportiert. Per Lastwagen über die Autobahn durch Slowenien oder per Schiff nach Süditalien findet die lange und qualvolle Reise der Huftiere erst in den Fleischfabriken nahe Venedig ein Ende. Als Billigfleisch werden sie in verschiedene Wurst- und Fleischerzeugnisse gemengt.

Oft ist es die reine Not, die dazu führt, dass Bauern ihre Esel verkaufen: Tierarztbehandlungen oder den Hufschmied können sie sich nicht leisten. Arme Bauern, die oft selbst ohne Schuhe auf den Feldern arbeiten müssen, sind nur schwer von der Notwendigkeit einer Huf- und Fellpflege für ihre Arbeitstiere zu überzeugen. Oft haben diese Esel noch nie eine Hufpflege erfahren, obwohl diese lange nötig wäre.

Die Esel - treue, gutmütige und im Balkan überlebenswichtigen Arbeitskameraden der Kleinbauern, sind aus der heutigen Landwirtschaft nicht wegzudenken. Ohne Not würden die Bauern ihre Tiere nicht verkaufen. Schlachten und Essen? Niemals würden die Bauern in Bulgarien, Griechenland oder Mazedonien dies tun.