Die Arbeitsesel brauchen dringend tierärztliche Versorgung

Aufgrund der grossen Armut in Südbulgarien verrichten nach wie vor anstelle von Traktoren geduldsame Arbeitsesel die Arbeit auf dem Feld oder vor dem Karren. Tierärztliche Versorgung können sich diese selbstversorgenden Kleinbauern nicht leisten, weshalb viele der Tiere in einem desolaten Zustand sind. Sie werden aus Unwissen falsch gehalten und mit dem gefüttert, was gerade auf dem Hof entbehrt werden kann. Das führt zu unnötigen Krankheiten und viel Leiden bei den Tieren.

Viele Esel können kaum mehr laufen oder haben dauerhafte Haltungsschäden, weil ihre Hufe nicht gekürzt werden. Fallen sie für die Arbeit aus, werden sie im Normalfall auf tagelangen Fahrten in die Schlachtung transportiert, meist ins italienische Mestre bei Venedig.

Dieser Esel hat sich viele Verletzungen zugezogen bei seinen Aufstehversuchen. Manche Esel sind so schwach oder haben so starke Haltungsschäden, dass sie kaum mehr aufstehen können.

Hier das Beispiel eines Brustgeschirrs, das dem Esel bei der Arbeit ständig unnötige Wunden und Schmerzen zufügt. 

Den Eseln im Betreuungsprogramm bleibt dies erspart, denn sie dürfen am Ende ihres Arbeitslebens ins Tal der Esel ziehen. Die tierärztliche Versorgung verhindert das Leid dieser Esel und verbessert durch die Beratung ihrer Besitzer ihre Lebensumstände. Im Gegenzug verpflichten sich die Bauern, ihren Esel schonend zu behandeln und ihn am Ende des Arbeitslebens eines Tages den Tierärzten zu überlassen.

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